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Altersvorsorge: Aktienfonds
Wer sein Geld früher in den berühmten Sparstrumpf gesteckt hat, um später im Alter auf ein sicheres finanzielles Polster zurückgreifen zu können, wird sich bei Renteneintritt ziemlich geärgert haben. Hätte er sein Geld in einen Aktienfonds investiert, so wäre das Guthaben dank relativ hoher durchschnittlicher Wertentwicklung bei zahlreichen Aktienfonds enorm ausgebaut worden.

Natürlich werden die wenigsten Sparer ihr Geld tatsächlich in einen Strumpf oder unter das Kissen gelegt haben. Vielmehr sind nahezu astronomische Summen auf deutschen Sparbüchern bei meist recht mickriger Verzinsung deponiert worden. Erst in den 1990er Jahren entdeckten die Deutschen in großer Zahl die geldwerten Vorteile von Aktienfonds.

Aktienfonds investieren die ihnen zufließenden Kundengelder häufig in Aktien bestimmter Regionen oder Branchen. So gibt es beispielsweise Aktienfonds für Europa, Deutschland, Rohstoffe und Technologie. Doch der Anleger hat ebenso die Möglichkeit, in global agierende oder branchenübergreifende Fonds zu investieren. Entsprechend große Unterschiede existieren bezüglich des Risikos. Wer auf US-Aktienfonds setzt, trägt auch ein gewisses Währungsrisiko. Wer in kleine Nischenbranchen investiert, läuft Gefahr, dass im Falle eines wirtschaftlichen Abschwungs wegen des kleinen Marktes nicht schnell genug alle Papiere veräußert werden können.

Es lässt sich mit Blick auf die vergangenen Jahrzehnte festhalten, dass zahlreiche Aktienfonds ihren Anlegern gute Wertzuwächse beschert haben. Wer sich heute mit seiner Altersvorsorge auseinandersetzt, sollte jedoch auch kritisch hinterfragen, ob diese Entwicklung weitergeht oder ob er eine sichere Anlage mit garantierten, dann aber auch niedrigeren Zuwächsen favorisiert.     

 

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