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Altersvorsorge:
Tagesgeld
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Zahlreiche Bundesbürger haben
mittlerweile ihrem geliebten Sparbuch den Rücken zugekehrt und
legen ihre Ersparnisse lieber auf dem Tagesgeldkonto an. Die
Vorteile von Tagesgeld liegen auf der Hand: Es ist täglich
verfügbar, Kündigungsfristen müssen nicht beachtet werden und
schließlich werden die Guthaben verzinst.
Meist fällt der Zinssatz
beim Tagesgeld deutlich höher aus als beim klassischen Sparbuch.
Tägliche Verfügbarkeit bedeutet in der Regel jedoch nicht, dass
der Kunde das Geld sofort als Bargeld erhält und sich damit in den
Supermarkt begeben kann. Vielmehr ist damit die Überweisung auf ein
vom Kunden benanntes Referenzkonto - zum Beispiel das Girokonto bei
der Hausbank - gemeint. Folglich steht das Geld erst nach der
Überweisung, die schon mal drei Tage dauern kann, zur Verfügung.
Ob das Tagesgeld tatsächlich eine gute Form der Altersvorsorge
darstellt, muss der Kunde individuell abwägen. Grundsätzlich war
es in den vergangenen Jahren meist so, dass langfristige Anlagen
höher verzinst wurden. Dank des intensiven Wettbewerbs um Neukunden
ist allerdings der Zinssatz für Tagesgelder bei vielen Banken
derart in die Höhe geschnellt, dass diese Geldanlage zuweilen
lukrativer ist als die Bindung über einen längeren Zeitraum.
Wesentlich bessere Renditen werfen auf lange Sicht hingegen diverse
Fonds und Aktienpapiere ab.
Letztlich scheint die Option Tagesgeld
vor allem für denjenigen Kunden reizvoll zu sein, der sich eine
größere Investition wie den Kauf eines Automobils für die
nächste Zeit vorbehält und der trotzdem nicht bei mickriger Verzinsung
und hoher Inflationsrate sein Geld verlieren möchte.
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