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Jüdisches Museum Berlin
Unbedingt einen Besuch wert ist das Jüdische Museum Berlin. Allein schon die äußere Form der beiden Gebäude fasziniert: Das alte Kammergericht und der direkt angeschlossene moderne Zick-Zack-Bau des Architekten Daniel Libeskind bilden ein bemerkenswertes Paar im Berliner Stadtteil Kreuzberg.

Doch die meisten der über 700.000 Besucher jährlich dürften weniger wegen der außergewöhnlichen Form des Libeskind-Hauses kommen als vielmehr aufgrund der äußerst attraktiven Ausstellungen. In der ständigen Ausstellung sind wesentliche Informationen über die deutsch-jüdische Geschichte der vergangenen 2000 Jahre zusammengetragen worden: Vom Beginn mit dem Vordringen der römischen Legionen nach Germanien über die Entwicklung von Zentren jüdischer Intelligenz wie Speyer bis zur Zuwanderung Deutschstämmiger aus dem ehemaligen Ostblock.

Darüber hinaus präsentiert das Jüdische Museum Berlin wechselnde Sonderausstellungen. Es beherbergt außerdem eine Außenstelle des Leo-Baeck-Archivs, des wichtigsten und vermutlich umfangreichsten Archivs zur deutsch-jüdischen Geschichte.

Erwachsene zahlen für den Eintritt 5 Euro, Kinder bis sechs Jahre nichts. Das Jüdische Museum bietet ebenfalls einen ermäßigten Zugang für 2, 50 Euro an. Außer an bestimmten Feiertagen - so dem Jom Kippur - hat das Museum ganzjährig geöffnet, stets mindestens bis 20 Uhr. Besucher sollten aber sicherstellen, sich spätestens um 19 Uhr vor dem Eingang einzufinden, da ab diesem Zeitpunkt keinerlei Einlass mehr gewährt wird.         

 

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