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Eine Spreefahrt
durch Berlin
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Die klassische Erkundung der deutschen
Hauptstadt nehmen die meisten Besucher nach wie vor mit
öffentlichen Verkehrsmitteln, den Sightseeing-Bussen oder zu Fuß
vor. Empfehlenswert ist aber auch eine Schiffstour auf der Spree.
Natürlich kann sie den intensiven Stadtrundgang nicht ersetzen,
aber sie ist nach Meinung vieler Touristen - und auch Einheimischen
- eine lohnenswerte Ergänzung.
Abgesehen davon, dass eine
Bootsfahrt für nicht wenige allein schon ein besonderes Ereignis
sein dürfte, bietet die Spreefahrt die Möglichkeit, bequem
zahlreiche Sehenswürdigkeiten in Berlin an sich vorbeiziehen zu
lassen. Wer bei einem der Anbieter die Route durch die
Innenstadt Berlins wählt, wird üblicherweise an folgenden
Gebäuden und Plätzen vorbeigelotst: Das Regierungsviertel mit
Reichstag, Hauptbahnhof, Schloss Bellevue und Bundeskanzleramt). Das
historische Berlin mit Berliner Dom, Museumsinsel und
Nikolaiviertel. Eventuell bekommen Teilnehmer der Spreefahrt sogar
die berühmte Eastside-Gallery zu sehen. Die Fahrtrouten können
allerdings je nach Reederei mehr oder weniger stark voneinander
abweichen.
Um die oben genannten Sehenswürdigkeiten zu Gesicht zu
bekommen, muss in der Regel eine große Spreefahrt gebucht
werden, die dann schon mal über drei Stunden dauern kann.
Alternativ ist bei einigen Anbietern die Teilnahme an lediglich
einer Teilstrecke, beispielsweise durch das Regierungsviertel am
Spreebogen, möglich.
Es sollten zumindest bei der großen Fahrt
Preise von etwas über 10 Euro pro Erwachsener einkalkuliert werden,
Kinder unter 12 Jahren zahlen meist die Hälfte oder sogar noch
weniger. In den Wintermonaten ist der Betrieb entweder stark
eingeschränkt oder es werden in dieser Zeit grundsätzlich keine
Spreefahrten durchgeführt.
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