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Dänemark liegt so zusagen vor der
nördlichen Haustür Deutschlands. Mit Deutschland verbindet die
Halbinsel Dänemark die einzige Landgrenze. Als einheitliches
Staatswesen existiert Dänemark bereits seit dem Jahre 980 v. Chr.
Das dänische Kernland umfasst eine Landfläche von 43.094 qkm,
allerdings gehören zum dänischen Staatsgebiet noch das arktische
Grönland und die Färöer, mit jeweils 2,2 Mio. qkm und ca.1.400
qkm. Da die dänische Küste keine gerade Küstenlinie ist, sondern
sehr reich zerklüftet, hat das flächenmäßig kleine Land eine Küstenlänge
von insgesamt 7314 km. Die Einwohnerzahl im Kernland liegt bei
5.475.791, hinzukommen noch insgesamt über 100.000 Einwohner der
autonomen Gebiete Grönland und Färöer. Dänemark ist eine
konstitutionelle Monarchie, Mitglied der NATO, jedoch nicht Mitglied
der EU. Die Währung ist die dänische Krone. Kopenhagen ist die dänische
Hauptstadt.
Das Land zeichnet sich durch eine hoch entwickelte Industrie aus,
aus der auch der übergroße Anteil der dänischen Exporte
resultiert. Dabei konzentrieren sich industrielle Schwerpunkte, wie
Metallindustrie, Maschinenbau, Elektroindustrie, Produktion von Großmotoren
und Textilindustrie, vorwiegend auf den Raum um Kopenhagen und
weiteres Umland. Zu den entscheidenden Wirtschaftszweigen der alten
Seefahrernation gehört nach wie vor der Schiffbau. Durchschnittlich
ein Viertel der dänischen Erwerbstätigen sind in der Industrie tätig.
Den übergroßen Anteil am Bruttoinlandsprodukt, wie auch der Anzahl
der Beschäftigten, nimmt der Dienstleistungssektor des Landes ein,
mit jeweils über 70 Prozent. Dabei entfallen auf die Schwerpunkte
des Dienstleistungssektors nicht nur die Bereiche der ausgezeichnet
ausgebauten Infrastruktur, sondern auch die stark florierende
Tourismusbranche.
Obwohl über 50 Prozent der Landfläche Dänemarks
landwirtschaftlich genutzt werden, beträgt der Beschäftigtenanteil,
infolge hoher technischer Entwicklung, nur ca. 3 Prozent. Die
meisten bäuerlichen Betriebe im Land sind kleinere
Wirtschaftseinheiten, vorwiegend Familienbetriebe. Mehr als die Hälfte
der landwirtschaftlichen Flächen wird vom Ackerbau genutzt. Jedoch
trägt gerade die Viehzucht einen entscheidenden Teil zum
landwirtschaftlichen Nutzen und landwirtschaftlicher Exportgüter
bei.
Insgesamt lässt sich die dänische Wirtschaft im Vergleich als sehr
stabil bezeichnen. Die Arbeitslosenzahlen liegen unter
vergleichbaren im europäischen Maßstab, bei verhältnismäßig
stabilen Einkommen.
Zur Beliebtheit als Ziel, besonders auch deutscher Touristen, tragen
nicht nur Gastfreundschaft und hervorragende Organisation bei,
sondern auch das dänische Klima. Trotz nördlicher Lage ist das
Klima gemäßigt und unterliegt wenig heftigen Schwankungen.
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