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Dänisch ist die allgemeine
Landessprache in Dänemark und wird dort auch als Reichsdänisch
bezeichnet. Sie gehört zu den germanischen Sprachen und findet
ihren Platz in der Unterteilung bei den skandinavischen Sprachen.
Gemeinsam mit Schwedisch bildet es den ostskandinavischen Zweig. Dänisch
wird nicht nur in Dänemark gesprochen, sondern auch in Kanada,
Schweden, den Vereinigten Staaten und Argentinien. Seit das Land
1973 in die EU beitrat, ist Dänisch eine offizielle EU-Sprache.
Desweiteren ist sie die Amtssprache Dänemarks, auch wenn dies nicht
offiziell geregelt ist. Im 20. Jahrhundert verschwand das Dänisch
aus dem ehemaligen Dänisch-Westindien. Der ostskandinavische Zweig
wird hauptsächlich durch die Monophthongierung von den
westskandinavischen Sprachen, Isländisch, Norwegisch und Färöisch
unterschieden. Zwischen den Sprachen Schwedisch und Dänisch ist die
weichere Aussprache der Schweden der hauptsächliche Unterschied. Dänisch
teilt sich in drei Dialekte. In Jütisch, Inseldänisch und Ostdänisch.
Die Dialekte die auf der Ostseeinsel Bornholm und in Jütland
gesprochen werden, sind für Nichtmuttersprachler nur schwer zu
verstehen. Diese Dialekte werden zunehmend von der Landessprache dem
Reichsdänisch verdrängt. Denn gerade in den Großstädten, in
denen die Dorfdialekte mit dem Reichsdänisch zusammen treffen,
werden die sozialen Klassen unterschieden. Diese Differenzierung
findet seit der Hälfte des 20. Jahrunderts statt und nimmt zusehend
zu. Die deutsche Sprache hat einen großen Einfluss auf die dänische
Sprache. Viele Wörter aus dem Niederdeutschen wurden lehnübersetzt.
Das macht diese Sprache für uns Deutsche leichter zu erlernen. Denn
viele Wörter ähneln unseren. Bis ins 19. Jahrhundert wurde an dem
dänischem Hof gleichzeitig deutsch gesprochen. Es galt als vornehm
und förderte so die Übernahme vieler Begriffe. Dänisch ist
dennoch eine skandinavische Sprache, es existiert eine harte
Sprachgrenze.
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