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Die Insel Fünen, zu
Dänisch Fyn, ist ein beliebtes Reiseziel für Touristen, die ihren
Urlaub kulturell und aktiv verbringen möchten. Mit seinen zahlreichen
Freizeitangeboten zieht die beliebte Ferieninsel immer mehr Besucher in
seinen Bann.
Geographie
Hinter Seeland und Vendsyssel-Thy, ist sie mit
einer Gesamtfläche von zirka 3000,00 km², die drittgrößte Insel
Dänemarks. Die Ostseeinsel liegt geografisch gesehen im Zentrum
Dänemarks und gliedert sich in 3 Zonen, bestehend aus der Küsteregion,
dem ebenen Inland sowie großen Waldgebieten. Hinsichtlich Wirtschaft
und Kultur ist Fünen ein bedeutungsvoller Standpunkt. Gegenwärtig leben
etwa 453.000 Einwohner auf Fünen. Die größte Stadt der Insel und
zugleich drittgrößte Stadt Dänemarks trägt den Namen Odense. Odense hat
eine Einwohnerzahl von 166.000 und ist der wirtschaftliche und
kulturelle Mittelpunkt der Insel. Die Stadt bietet den Besuchern neben
Museen und Ausstellungen auch zahlreiche Bauwerke, die meist im
gotischen Stil gehalten sind.
Kultur und Freizeit
Fünen wird von Besuchern und Touristen auch liebevoll die Märcheninsel
genannt. Sie verkörpert gutes Leben und ist für Genießer sowie für
Kulturliebhaber ein beliebter Anlaufpunkt. Auch Aktive und
Sportbegeisterte kommen mit unzähligen Freizeitangeboten wie Angeln
oder Segeln auf Ihre Kosten. 123 Schlösser, interessante Museen sowie
zahllose Konzerte und Festivalveranstaltungen, lassen das Herz von
Touristen höher schlagen. Die Unterbringung und Verpflegung der
Touristen, wird durch unzählbare Gasthöfe, Hotels sowie Ferienhäuser sichergestellt.
Verkehrsanbindungen
Die Insel steht durch komplizierte Brücken- und Tunnelsysteme mit
Seeland, Jütland und
Langeland in Verbindung. Erwähnenswert ist vor allem die 6,8
km lange Ostbrücke, die sich über die Schifffahrtsroute am Großen Belt
spannt, und mit Ihrer Spannweite die größte Hängebrücke Europas ist.
Des Weiteren ist Fünen durch Fährverbindungen über die südlichen Inseln
Ero und Lyo erreichbar.
Geschichte
Die ältesten Aufzeichnungen von Bewohnern der Insel gehen in das Jahr
1085 nach Christus zurück. Aufgrund reicher Fischbestände an den Küsten
befanden sich dort auch die ersten Siedlungen. Die Siedler zogen sich
im Laufe der Jahre ins Landesinnere zurück, da die Dörfer an den Küsten
leichter Angriffspunkt der feindlichen Sklaven waren. Später wurden die
Küstengebiete durch Befestigungen gesichert, was zu einer
Siedlungswelle in Küstennähe führte. Insbesondere Fischer siedelten
sich auf den nahegelegenen kleinen Inseln und auf Landzungen an. In der
späteren geschichtlichen Entwicklung war Fünen seit dem Mittelalter in
Lehnsdistrikte eingeteilt. Im 20. Jahrhundert hingegen, bestand die
Inseln nur noch den Ämtern Odense und Svendborg, welche ab 1970
zusammengelegt wurden. Heutzutage trägt die Insel das Wappen der drei
Hopfenblätter.
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