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Dänemark ist für viele Menschen
ein Urlaubsland, denn am Meer gelegen bietet es viel Natur und
Erholung. Gleichzeitig lässt sich Erholung auch in Büchern finden,
aber die dänische Literatur (als ein Teil der skandinavischen
Literatur) ist weitergehenden unbekannt. Der Märchendichter Hans
Christian Andersen, ist einer der wenigen dänischen Autoren, den
die meisten Ausländer benennen könnten. Dänische Literatur hat
jedoch mehr zu bieten, denn immerhin gibt es bereits drei dänische
Literaturpreisträger.
Die ältesten literarischen Werke Dänemarks sind die Volks- und
Heldenlieder des 11. Jahrhunderts, die von Fabelwesen und/oder
historischen Ereignissen, beziehungsweise Personen handeln. Doch ob
diese Lieder tatsächlich dänisch oder altnordisch sind wird sich
niemals mit Sicherheit beweisen lassen.
Vor der Zeit der Reform wurden beinahe alle Texte in der lateinische
Sprache abgefasst und auch nach der Reform gewann die dänische
Sprache in der Literatur nicht an Bedeutung, denn nun setzte sich
die Deutsche Sprache durch. Erst Christiern Pedersen (1480-1554),
der auch "Vater der dänischen Schriftsprache" genannt
wird übersetze die Bibel schriftlich ins Dänische. Sein
Schreibstil gewann an Aufsehen und überzeugte die Nation von der dänischen
Schriftsprache, sodass auch weitere in dänische gehaltene (meist
jedoch religiöse) Werke publiziert werden konnten. Das „goldene
Zeitalter“ der dänischen Literatur entstand durch L. Holberg und
fand in dem Lyriker J. Ewald und dem Dramatiker A. G. Oehlenschläger
seinen Gipfel.
Auch weitere kleine Autoren bildeten sich, doch entstand durch sie
nichts nennenswertes mehr, außer polemische Texte über politische
Ereignisse. Dänemark wurde auch weiterhin stark durch Deutschland
beeinflusst. Dies lag daran, dass berühmte deutsche Kulturvertreter
nach Dänemark umsiedelten und dort ein neues Zuhause fanden und
ihren Einfluss ausübten. Den eigentlichen Triumph zur Moderne
gewann G. Brandes als Literarhistoriker sowie H. Drachmann als
richtungweisender Dichter. Einige dänische Dramatiker gewannen
nicht nur den Literatur - Nobelpreis, sondern auch an
internationaler Popularität und Bedeutung.
Im 20. Jahrhundert wurden dänische Bücher zeitweise gar nicht mehr
ins Deutsche übersetzt, was sich jedoch aufgrund der Initiative Dänemarks
rasch änderte und sich ins genaue Gegenteil wandelt, denn
heutzutage erfreut sich diese Literatur großer Beliebtheit. Die
Buchautorin Tania Blixen (1885-1962) ist derzeit einer der
bekanntesten dänischen Schriftstellern und sorgte für eine große
Berühmtheit der Literatur, aufgrund dessen, dass ihre
Lebensgeschichte "Out of Africa" durch Hollywood verfilmt
wurde und eine große Zuschauerschar in die Kinos lockte.
Als ausgesprochen signifikant an den Werken dänischer Autoren gilt,
dass sie große weltphilosophische Themen aus kleinen
Alltagsperspektiven betrachten und behandeln, zum Beispiel die auch
in Deutschland sehr erfolgreichen Romane von Peter Høegs.
Dänemark, als ein Land ohne nationales Schriftgut gelang es durch
viel Initiative Weltberühmtheit in der selbständigen Literatur zu
erwerben.
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