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Flaches Marschland bestimmt die
Landschaft der Nordseeküste zwischen der deutschen Grenze
und der Hafenstadt Esbjerg. Die Landschaft ähnelt der an der
deutschen Nordseeküste in Nordfriesland. An der Festlandküste in
dem genannten Gebiet sind keine Sandstrände zu finden. Ganz
anders sieht es an den Westküsten der Nordseeinseln Rømø und
Fanø aus.
Rømø
ist durch
einen 10 Kilometer langen Damm mit dem Festland verbunden.
Besonders bei Ebbe wirkt der Strand zwischen den hohen Dünen und
dem Meer riesig. An vielen Stellen ist es erlaubt, mit dem Auto
direkt an den Strand zu fahren. Es gibt jedoch auch autofreie
Zonen. Von Havneby im Südosten der Insel aus können Schiffsausflüge
zur deutschen Nordseeinsel Sylt unternommen werden. Die Autofähre
verkehrt während der Sommermonate mehrmals täglich.
Sehenswert auf Rømø sind zum
Beispiel die St. Clemenskirche in Kirkeby mit diversen
Schiffmodellen, der Fischerort Havneby und das Heimatmuseum in
Toftum. Auf dem Festland kann ein Ausflug in die Stadt Ribe
empfohlen werden. Ribe verfügt über eine schön restaurierte
Altstadt mit teilweise sehr schmalen Gassen. Sehenswert sind unter
anderem sind auch der Dom zu Ribe mit einem 52 Meter hohen Turm,
der bestiegen werden darf und das alte Rathaus.
Fanø
verfügt
ebenfalls über kilometerlange Sandstrände an der Westküste und eine
große Auswahl an Ferienhäusern. An vielen Stellen ist es
erlaubt, mit dem PKW direkt an den Strand zu fahren. Die
Insel ist mit der Autofähre von Esbjerg aus zu erreichen. Die Fähre
verkehrt häufig und die Überfahrt dauert circa 12 Minuten. Größter
Ort der Insel ist Nordby. Sehenswert sind hier unter anderem die
alten Gassen mit liebevoll gepflegten Fischerhäusern und das Fanø
Museum im Skolevej. In Sønderho, ganz im Südosten der
Insel, sind ebenfalls alte Fischerhäuser und z. B. die
Seefahrerkirche zu besichtigen.
Esbjerg, auf dem Festland gegenüber
der Insel Fanø, ist eine relativ junge Hafenstadt. Interessant ist
hier zum Beispiel die Fischauktion in der Fischauktionshalle im
Fischereihafen. Für einen ausgiebigen Einkaufsbummel bietet
sich die Fußgängerzone (die längste Jütlands) an.
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