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Die skandinavischen Länder sind überwiegend
protestantisch geprägt. Dies gilt auch für Dänemark. rund 80% der
dänischen Einwohner sind Mitglieder der evangelisch-lutherischen
Volkskirche, was dem protestantischen Christentum entspricht. Im übrigen
ist dies die alleinige religiöse Richtung, die die dänische
Regierung unterstützt. Zwar ist in Dänemark die Religionsfreiheit
im Gesetz verankert, doch besteht zwischen Kirche und Staat keine
institutionelle Trennung.
Weitere 4 % gehören dem moslemischen Glauben an und nicht mal 1 %
sind römisch-katholischen Glaubens.
Die Leitung der wichtigsten Glaubensgemeinschaft, der evangelisch -
lutherischen Volkskirche, liegt beim Folketing, dem dänischen
Parlament. Zugleich ist das Oberhaupt der Kirche die dänische Königin
und es gibt auch einen Kirchenminister in Dänemark.
Diese Religion der evangelisch-lutherischen Volkskirche ist aus der
Reformationsbewegung in der katholischen Kirche entstanden, die im
16. Jahrhundert stattfand. Innerhalb dieser Religion gilt als
einzige Grundlage des Glaubens die Bibel und alle Traditionen und Übezeugungen,
aber auch Glaubensbekenntnisse, sind ihr unterstellt. Diese Lehre
entwickelte sich der Rechtfertigungslehre, welche besagt, dass die
Menschen von Gott erlöst werden und zwar durch das Kreuz Jesu
Christi und Gott auch den Menschen Gerechtigkeit verleiht.
Diese Religion nimmt wie erwähnt zu 80% den Hauptteil in Dänemark
ein.
Die nächstgrößere Glaubensgemeinschaft sind die Muslime mit rund
4 %. Unter Muslime versteht man die Anhänger des Islams, also auch
Moslem genannt. Ein Mensch darf sich dann Muslim nennen, wenn er als
letzten Propheten Gottes, also Allah, Mohammed anerkennt. Die Angehörigen
dieser muslimischen Glaubensbewegung glauben daran, dass der Koran
das Wort Gottes ist und dieses der Erzengel Gabriel Mohammed übermittelt
hat.
Es gibt noch weitere Glaubensrichtungen in Dänemark, doch sind
deren Anteile verschwindend gering, so wie auch der römisch -
katholische Glauben, dem nicht ganz 1 % der Dänen angehören.
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