|
Die Insel Rømø (dt. Röm) ist Bestandteil der
dänischen Wattenmeerinseln und bietet mit seinem über mehrere
Kilometer reichenden Sandstrand Erholung pur. Sie befindet sich nur
sechs Kilometer nördlich von Sylt und ist eine beliebte
Ferieninsel. Die größte Ansiedlung im Süden ist Havneby. Hier
befindet sich der Fährhafen, der Sylt mit Röm verbindet und die
einzige Möglichkeit ist die Autoverladung über den Hindenburgdamm
zu gewährleisten . Röm erstreckt sich über eine Größe von etwa
129 Quadratkilometern und ist Heimat für 680 Einwohner. Die Insel Röm,
oder wie sie in der Landessprache heißt Rømø, ist über den zehn
Kilometer langen Rømødamm mit Dänemark verbunden. Mit den
Bauarbeiten für den Damm wurde 1939 begonnen, die Fertigstellung
erfolgte im Jahr 1948. Schon hier ist es angebracht ruhig einmal
einen Zwischenstopp einzulegen und die wunderschöne Welt des
Wattenmeeres zu geniessen sollte man die Insel über diesen Weg
bereisen wollen. Am Ende des Dammes erreicht man den Ferienort Lakolk, der als ältester Urlauberort gilt.
Die erste urkundliche Erwähnung der Insel Röm ist aus dem Jahr
1190 bekannt, als Besitzstand des St. Knud Klosters in Odense. Im
Mittelalter erwarb ein anderes Kloster Land auf Rømø, so das sich
zwei Hauptgebiete herausbildeten, die jedes einem anderen
Verwaltungsbezirk unterstanden. Der Südteil bildete eine Enklave Dänemarks,
der Nordteil gehörte zum Hoheitsgebiet des schleswigschen Herzogs.
Die Geschichte der Insel wird durch die Kriegswirren des Dreißigjährigen
Krieges ebenso bestimmt wie durch die 1634 aufgetretene
Burchardiflut. Wirtschaftlich war in dieser Zeit die Rolle des
Hafens sehr wichtig, denn hier konnten Hochseeschiffe vor Anker
gehen, was auf den umliegenden Inseln nicht immer möglich war.
Heute sind die Schafzucht und der Tourismus wichtige wirtschaftliche
Zweige der Insel.
Besonders günstig ist auf Rømø die Möglichkeit mit dem Auto bis
ans Meer zu fahren, um hier den ein oder anderen romantischen
Sonnenuntergang zu genießen. Die Insel bietet vielerlei Raum für
die unterschiedlichsten Freizeitmöglichkeiten. Die Angebote reichen
von Wassersport bis zum Reiten. Etwas kostenintensiver ist die
Angelmöglichkeit. Ein Paradies stellt die Insel für Radfahrer dar,
es gibt viele Radwege, die jedem die Schönheit der Insel
vermitteln. Besonders für Leute die einen ruhigen Erholungsurlaub
suchen empfiehlt sich diese Insel, der Tourismus ist nicht so sehr
auf Kommerz und Party ausgelegt. In den Ortschaften ist es aber natürlich
auch möglich in die Disco zu gehen oder einen gemütlichen Abend in
einer der vorhandenen Kneipen zu verbringen.
|