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Traditionen und Bräuche in Dänemark

Urlaub ist immer ein schönes Thema. Heutzutage gehört Reisen zur Bildung. Dänemarks einzige Landesgrenze ist zu Deutschland. Genauso wie jedes beliebige Land hat auch Dänemark seine besonderen Traditionen und Bräuche zu den Feiertagen. Eine Tradition besteht zum Beispiel an Ostern. Die Bedeutung ist die gleiche wie in Deutschland. Nur dort wird ein Brief (Gækkebrev genannt) an einen beliebigen Freund oder ein Verwandtschaftsmitglied geschrieben. Der Umschlag wird selber und meist bunt gebastelt und gestaltet. Es steht ein selbstgedichteter Spruch darin und ist geschmückt mit einem Schneeglöckchen. Das schwierige daran ist nur das der Absender nicht seinen Namen darunter schreiben darf sondern der Name wird in Punkten gestaltet. Jetzt ist es die Schwierigkeit das der Empfänger den Absender "Gækkebrev" errät. Tut er das ist der Absender er "Gæk", errät er es nicht ist er selber der "Gæk", was soviel wie Narr bedeutet. Als Strafe gibt es drei traditionelle Methoden von der sich der Verlierer eine aussuchen darf. Entweder ein Fest organisieren, dem Gewinner einen Kuss geben oder ihm ein Osterei schenken.
Eine weiterer Brauch in Dänemark ist der Fasching. Verkleiden tun sich die Kinder am Rosenmontag und gehen von Haus zu Haus. Wird die Haustüre geöffnet kommt das Rascheln der Blechdose der Kinder zum Einsatz und das Faschingslied wird gesungen. Normalerweise bekommen die Kinder dafür Süßigkeiten oder Geld.
Nicht zu vergessen ist der Brauch an Weihnachten mit dem traditionellen Advendskalender. Es gibt im dänischen Fernsehen eine spezielle Serie für Kinder, in der eine Weihnachtsgeschichte erzählt wird welche aus 24 Teile besteht, für jeden Tag ein Abschnitt bis zum 24 Dezember. Julekalender wird er hier in Dänemark genannt.


 

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