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Wenn es um Produkte aus unserem
nördlichen Nachbarland geht, denken viele erst mal an Milchprodukte
- oder es fällt ihnen gar nichts ein. Dabei ist die dänische
Wirtschaft ausgesprochen breit aufgestellt und nur drei Prozent der
Arbeitnehmer arbeiten in der Landwirtschaft. Dies hängt allerdings
auch damit zusammen, dass in dieser Branche nur noch wenig von
Menschenhand erledigt werden muss, ganz wie in deutschen
Großbetrieben.
Große Bedeutung auf dem Weltmarkt haben auch
Schweinefleischerzeugnisse aus Dänemark und, bei einer Küstenlinie
von mehr als 7000 km kaum verwunderlich, Produkte der Fischerei.
Eher Kuriosum als Massenprodukt ist dagegen der dänische Wein, denn
seit einigen Jahren ist das Königreich als Anbaugebiet anerkannt.
Viel wichtiger als der Agrarsektor sind in Dänemark als
entwickeltem Industrieland die Branchen Industrie und
Dienstleistung. Im Jahr 2008 konnten die Dänen im Standortranking
des renommierten Forbes Magazines bereits zum vierten Mal in Folge
die Spitzenposition als besonders vorteilhafter Standort der
Wirtschaft erringen. Metallerzeugnisse machen einen großen Teil des
Exportvolumens aus und auch Textilien und Töpfereiprodukte sind
neben anderen Gütern von gewisser Bedeutung.
Ein vergleichsweise kleines Land mit derart hoher Produktivität hat
die Möglichkeit stark zu exportieren. Die wichtigsten
Handelspartner sind dabei Deutschland, Schweden und das Vereinigte
Königreich.
Besonders in den letzten Jahren hat sich auch der Tourismus in
Dänemark ganz hervorragend entwickelt. Schon vor über zehn Jahren
lockten die Strände von Ost- und Nordsee sowie Kopenhagen mit der
Kleinen Meerjungfrau und zahlreiche andere Attraktionen so viele
Besucher ins Land, dass die Einnahmen mehrere Milliarden Dollar
betrugen. Die Auswahl an Unterkünften und vor allem Ferienhäusern
bietet dabei etwas für
sämtliche Geldbeutel und Geschmäcker und die dänische
Gastfreundschaft hat schon so manchen zum Wiederkommen ermutigt.
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