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Die Atkins-Diät: Beschreibung, Anleitung und Kritik
Bei der Atkins-Diät geht es darum, Eiweiß und Fett als Hauptenergieträger zu nutzen. Kohlenhydrate hingegen sollen lediglich in geringeren Mengen zugeführt werden, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Das überschüssige Eiweiß wird ausgeschieden, während das aufgenommene Fett der Energiegewinnung dient.

In der ersten, zweiwöchigen Phase der Atkins-Diät ist die Zufuhr an Kohlenhydraten stark eingeschränkt. Brote sollten hier nicht verzehrt werden, sondern vor allem Gemüse, so dass eine tägliche Dosis von höchstens 20 Gramm Kohlenhydrate nicht überschritten wird. In der anschließenden zweiten Phase erhöht man die tägliche Menge der Kohlenhydrate jede Woche leicht um 5 Gramm. Ist schließlich der Punkt erreicht, an dem keine Gewichtsabnahme mehr erfolgt, wird die Kohlenhydratmenge wieder um 5 Gramm verringert. Nun, in der dritten Phase, findet idealerweise keine Gewichtsreduktion mehr statt, wofür gegebenenfalls eine Erhöhung der Kohlenhydratmenge sorgt. Die letzte Phase schließlich dient der Erhaltung des hoffentlich erreichten Traumgewichts. Künftig sollen vornehmlich Gemüse und Obst, weniger aber Brote und Kartoffeln verzehrt werden.

Kritisiert wird an der Atkins-Diät in erster Linie die hohe Fettzufuhr, die Bluthochdruck und Herzerkrankungen begünstigen kann. Zudem ist die Ernährung recht einseitig, da in den Diät-Phasen teilweise auf Obst und Gemüse - Garanten der Ausgewogenheit- verzichtet wird.

 

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