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Diäten

Atkins-Diät: Bei der Atkins-Diät geht es darum, Eiweiß und Fett als Hauptenergieträger zu nutzen. Kohlenhydrate hingegen sollen lediglich in geringeren Mengen zugeführt werden, um den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Das überschüssige Eiweiß wird ausgeschieden, während das aufgenommene Fett der Energiegewinnung dient.
In der ersten, zweiwöchigen Phase der Atkins-Diät ist die Zufuhr an Kohlenhydraten stark eingeschränkt. Brote sollten hier nicht verzehrt werden, sondern vor allem Gemüse, so dass eine tägliche Dosis von höchstens 20 Gramm Kohlenhydrate nicht überschritten wird. In der anschließenden zweiten Phase erhöht man die tägliche Menge der Kohlenhydrate jede Woche leicht um 5 Gramm. Ist schließlich der Punkt erreicht, an dem keine Gewichtsabnahme mehr erfolgt, wird die Kohlenhydratmenge wieder um 5 Gramm verringert. Nun, in der dritten Phase, findet idealerweise keine Gewichtsreduktion mehr statt, wofür gegebenenfalls eine Erhöhung der Kohlenhydratmenge sorgt. Die letzte Phase schließlich dient der Erhaltung des hoffentlich erreichten Traumgewichts. Künftig sollen vornehmlich Gemüse und Obst, weniger aber Brote und Kartoffeln verzehrt werden.
Kritisiert wird an der Atkins-Diät in erster Linie die hohe Fettzufuhr, die Bluthochdruck und Herzerkrankungen begünstigen kann. Zudem ist die Ernährung recht einseitig, da in den Diät-Phasen teilweise auf Obst und Gemüse - Garanten der Ausgewogenheit- verzichtet wird.

Brigitte-Diät: Grundlage der Brigitte-Diät ist eine recht ausgewogene und kalorienarme Ernährung. Die von der gleichnamigen Frauenzeitschrift herausgegebenen Brigitte-Diätratgeber sollen bei der Strukturierung der täglichen Nahrungsaufnahme unterstützen und bieten dazu zahlreiche Rezepte.
Bei diesen Rezepten wird jeweils vermerkt, wie viele Kalorien aufgenommen werden. Ebenfalls berücksichtigt sind die Fettwerte. Das Maximum von 1200 Kilokalorien pro Tag darf nicht überschritten werden. Im Mittelpunkt der Brigitte-Diät stehen Lebensmittel wie Obst, Gemüse und Produkte aus Vollkorn, jedoch ist der Verzehr von Fleisch gestattet. Entsprechend reduziert ist die Fettaufnahme, die bei täglich etwa 40 Gramm liegt.
Da der Ballaststoffgehalt trotz der geschilderten Reduktion relativ hoch liegt, sollte eine Sättigung problemlos möglich sein. Positiv zu vermerken ist schließlich, dass die Brigitte-Rezepte schnell umgesetzt werden können und die Gerichte je nach Neigung und Geschmack ausgewählt werden können.

DNA-Diät: Die DNA-Diät ist der Diät-Trend in Hollywood. Nach einem Gentest wird ein speziell auf Sie zugeschnittener Diätplan erstellt. Im Internet kann ein Testpaket bestellt werden. Enthalten ist unter anderem ein Wattestäbchen, mit dem über die Mundschleimhaut gerieben werden muss. Dieses Wattestäbchen wird zusammen mit dem ausgefüllten Fragebogen (zu den bisherigen Ernährungsgewohnheiten) zurück an den Absender geschickt. Anhand der Analyse erhalten Sie Ihren individuellen Diätplan. Außerdem erfolgen Informationen über Ihre Gesundheit und Ihren Körper. Bei der DNA-Diät kann mit einer Gewichtsabnahme von ca. 2 kg in der Woche gerechnet werden.
Fastenkur: Zur dauerhaften Gewichtsreduktion ist das Fasten nicht geeignet. Bei einer radikalen Fastenkur wird auf jegliche feste Nahrung verzichtet. Es darf nur (reichlich!) getrunken werden. Hilfreich kann das Fasten jedoch bei Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma und Neurodermitis sein. Die starke Gewichtsabnahme beim Fasten beruht überwiegend auf einen Verlust von Wasser und Eiweiß. Durch den Abbau von Eiweiß werden in starkem Maße Muskeln abgebaut. Der Fettabbau beginnt sehr langsam und erreicht erst nach circa 3 Wochen seinen Höchststand.
Während der Fastenkur sinken der Puls, der Blutdruck und die Körpertemperatur. Viele Menschen haben dadurch keine Energie und auch keine Lust mehr Sport zu betreiben. Dadurch kommt es zu einem noch schnelleren Muskelabbau.
Nach der Fastenkur wird das alte Gewicht schnell wieder erreicht. Es dauert aber sehr lange, bis die alte Muskelkraft wiederhergestellt ist. Da Muskelzellen auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbrauchen als Fettzellen, ist das Gewicht oft sehr schnell höher als vor der Fastenkur.
Fatburner-Diät: Die Vertreter der Fatburner-Diät sind der Ansicht, dass bestimmte Lebensmittel belebend auf den Stoffwechsel wirken und so Fett verbrannt wird. Angepriesen werden beispielsweise Ananas oder Kapseln aus Apfelessig.
Flankiert werden soll diese Diät durch die Aufnahme fettarmer Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse. Diese kalorienreduzierte Mischkost ist sicherlich ein großer Pluspunkt der Fatburner-Diät.
Ob die Diät auch wirklich den Fettverbrauch anheizt, soll an dieser Stelle nicht abschließend beurteilt werden. Zweifellos ist dies die Ansicht vieler Abnehmewilliger, denn sonst hätte diese Ernährungsform wohl kaum Anhänger. Wer sich allerdings eingehender informiert in verschiedenen Ratgebern, wird auch kritische Anmerkungen finden. Die Frage, ob das Prinzip der Fatburner-Diät funktioniert, wird dort teilweise verneint: So gibt es Stimmen, die den Apfelessig-Kapseln keinerlei Senkung der Blutfettwerte zusprechen.

Glykämischer Index: Nahrungsmittel wirken sich verschieden auf den Blutzuckerspiegel aus. Diese unterschiedliche Wirkung sollte man unbedingt beachten, wenn eine Diät erfolgreich verlaufen soll. Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index bewirken einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Der hohe Blutzuckerspiegel regt die Bauchspeicherdrüse zu einer starken Insulinausschüttung an. Je schneller der Anstieg des Blutzuckerspiegels erfolgt, um so mehr Insulin wird ausgeschüttet. Allerdings sinkt der Blutzuckerspiegel danach zu rasch wieder ab. Es kommt zu einer leichten Unterzuckerung - mit einem fatalen Ergebnis: Heißhunger!!
Um den Heißhunger zu vermeiden, sollten Sie folgenden Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen: Obst (Äpfel, Orangen, Kirschen, Pflaumen), Gemüse (grüne Erbsen und Mais nur in kleinen Mengen), Vollkornprodukte (Vollkornbrot, Vollkornreis, Vollkornnudeln), Nüsse in kleinen Mengen (Kalorienbomben!), Soja, ungezuckerte Milchprodukte und Schokolade mit über 70 % Kakaoanteil (ebenfalls in geringen Mengen).
Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index, die den Blutzuckerspiegel zu rasch steigen lassen, sind zum Beispiel: Kuchen, Brot und Nudeln aus hellem Mehl, weißer Reis, Süßigkeiten und stark gezuckerte Getränke (z.B. Limonade oder Cola).
Glyx-Diät: Der sogenannte Glykämische Index (Glyx) zeigt auf, wie schnell aufgenommene Kohlenhydrate verdaut und sich anschließend als Zucker im Blut wiederfinden lassen. So besitzen solche Lebensmittel einen niedrigen Glyx, die den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen. Ein hoher Glyx-Wert würde im Gegensatz dazu zu verstärkter Insulin-Ausschüttung zum Abbau des Zuckers führen. Dies wiederum könnte wiederum einen starken Blutzuckerspiegelabfall und zunehmenden Hunger bewirken. In diesem Sinne geht es also darum, vornehmlich Vollkornbrot, Obst und Gemüse zu verzehren. Süßes und Kartoffeln sind hingegen tabu.
Kritisch muss bei der Glyx-Diät angemerkt werden, dass die Menschen natürlich unterschiedlich sind und entsprechend verschieden auf eine solche Nahrungsumstellung reagieren können. Auch der Zusammenhang von der Zufuhr bestimmter Nahrungsmittel und der verstärkten Insulinausschüttung, die zu erneutem Hunger führen soll, ist immer wieder kritisiert worden. Außerdem berücksichtigen nicht alle Befürworter der Glyx-Diät, dass die aufgenommene Kalorienmenge sehr wohl eine Rolle spielen kann, selbst wenn es sich um Produkte mit niedrigem Glyx handelt.

Ideal-Diät: Bei der so genannten Ideal-Diät werden Lebensmittel in drei unterschiedliche Kategorien eingeteilt. In der ersten Kategorie befinden sich beispielsweise Gemüse und Vollkornprodukte. Im Sinne eines Ampelsystems werden diese Nahrungsmittel mit der Farbe grün gekennzeichnet. Damit soll signalisiert werden, dass der Abnehmwillige sich in diesem Bereich bewegen soll, um seinen Hunger zu stillen.
Natürlich gibt es auch gelb und rot markierte Lebensmittel, die dann entsprechend in geringerem Umfang auf dem Speiseplan stehen. Käse ist gelb gekennzeichnet, während fetthaltige Produkte wie Pizza oder Schokolade "rote" Lebensmittel sind.
Zu Beginn der Ideal-Diät werden grüne Lebensmittel verzehrt, erst zu einem späteren Zeitpunkt darf dann auch gelb einen geringen Anteil des Programms stellen. Auf rot wird eigentlich fast komplett verzichtet, es sei denn man ist sportlich so aktiv, dass das Aufgenommene problemlos verbrannt werden kann.
Bei der Ideal-Diät kann der Abnehmwillige auf vorgegebene Rezepte und Bewegungsmöglichkeiten zurückgreifen. Allein die Kohlenhydratzufuhr ist relativ gering, weshalb möglicherweise für den einen oder anderen eine leichte Erhöhung des Nudelanteils von Vorteil ist. 

Kartoffel-Diät: Der Name "Kartoffel-Diät" suggeriert eine sehr einseitige Methode um abzunehmen. Dies ist allerdings ein Trugschluss: Zwar stehen Kartoffeln ganz klar im Mittelpunkt, jedoch können und sollen daneben auch Obst und Gemüse sowie fettarmes Fleisch verzehrt werden.
Insgesamt betrachtet nimmt man wenig Kalorien (täglich etwa 1000 Kilokalorien), dafür aber viele Kohlenhydrate auf. Die Kartoffel-Diät wird meist über einen nur relativ kurzen Zeitraum durchgeführt. Doch warum steht ausgerechnet die Kartoffel im Mittelpunkt eines Abnehmprogramms? Nun, die Kartoffel sorgt für eine recht zügige Sättigung und kann nebenbei die Versorgung mit den Vitaminen B und C und Mineralien gewährleisten.
Dennoch kann die Kartoffel-Diät - wenn der Speiseplan nicht ständig kreativ erneuert wird - zu Eintönigkeit führen. Zudem könnte sich der Anteil an notwendigen Fettsäuren als zu gering erweisen. 

Ernährungsumstellung mit Bewegungsprogramm:

Viele Diäten versprechen eine sehr schnelle Abnahme von zum Beispiel 6 Kilogramm. Das klappt zwar manchmal, aber das Problem ist, das neue Gewicht langfristig zu halten. Es kommt sehr schnell nach der Diät zum so genannten Jo - Jo - Effekt. Langjährige ungesunde Ernährungsgewohnheiten lassen sich nun einmal nicht so schnell umstellen, sondern erfordern eine langfristige Ernährungsumstellung. Kombiniert man diese Umstellung mit einem Fitnesstraining, möglichst in einer Gruppe, so purzeln die Pfunde und bei viel Spaß verbessert sich auch nachhaltig die Figur. Auch für Ältere ist diese Diätvariante sehr gut geeignet. Viele Fitnessstudios bieten entsprechende Ernährungs- und Bewegungsprogramme gegen eine entsprechende Gebühr an. Meistens muss man nicht einmal Mitglied werden (eine Mitgliedschaft ist aber sehr sinnvoll, damit der Erfolg anhält). Die Krankenkassen übernehmen häufig ganz oder teilweise die Kosten für diese Programme.

Mayo-Diät: Die Abkürzung für Mayonnaise ist bekanntlich Mayo. "Einmal Pommes/Mayo" lautet daher eine der häufigsten Bestellungen an deutschen Imbiss-Buden. Man könnte also darauf schließen, dass es sich bei der Mayo-Diät um eine ganz besondere Form des Abnehmens handelt. Mayonnaise enthält aber bekanntlich eine Unmenge an Fett, weshalb die Diät ihren Namen aus einem anderen Grunde trägt.
Tatsächlich ist sie wohl nach der Mayo-Klinik in den USA benannt, deren Vertreter nach Presseberichten einen Zusammenhang allerdings bestreiten. Abgesehen von dieser Unklarheit ist die Diät selbst relativ klar aufgebaut: Der Körper soll viele Eiweiße aufnehmen und mittels Fleisch und vor allem vielen Eiern auf mindestens 1000, höchstens 1500 Kilokalorien kommen. Obst und Gemüse gehören ebenso auf den Speiseplan, weshalb eine ausreichende Vitaminzufuhr vorhanden ist.
Zwei Nachteile sind aber auch zu benennen: Möglicherweise steigt der Cholesterinspiegel an und die Nieren könnten durch die eiweißreiche Ernährung eine starke Belastung erfahren.

Metabolic Balance Diät: Die Metabolic Balance Diät beginnt mit einem Bluttest zur Stoffwechsel- und Drüsentyp-analyse. Auf der Basis dieses Tests wird, unterstützt durch ein spezielles Computerprogramm, der Diätplan erstellt. Die Metabolic Balance Diät setzt auf eine langfristige Ernährungsumstellung. Der Erfinder der Diät (Dr. Wolf Funfack) hat folgende Theorie:
Kein Stoffwechsel gleicht dem anderen und jeder Mensch braucht ein auf speziell auf ihn abgestimmtes Verhältnis von Eiweiß, Fett und Kohlehydraten. Der Bluttest soll ferner anzeigen, welche Lebensmittel gemieden werden sollten. Zwischen den Mahlzeiten muss eine Pause von 5 Stunden eingehalten werden. Mit der Metabolic Balance Diät wird durchschnittlich eine Gewichtsabnahme von 1 kg pro Woche erreicht.

Diät mit Fett: Bei einer langfristigen Diät sollte nicht vollständig auf die Verwendung von Fett verzichtet werden. Fett enthält zwar ungefähr doppelt so viele Kalorien wie Eiweiß oder Kohlehydrate, aber hochwertige Fette halten die Blutgefäße jung und schützen vor einem Herzinfarkt. Hochwertige Fettsäuren sind zum Beispiel im Olivenöl, im Walnussöl und im Rapsöl enthalten. Auch Nüsse weisen einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auf. Fettreiche Fische enthalten wertvolle ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. In Maßen verzehrt unterstützen Omega-3-Fettsäuren sogar eine Diät, weil sie bei der Bildung eines Hormons (Leptin) helfen. Leptin regt die Fettverbrennung an.
Montignac-Methode: Der Montignac-Methode liegt folgendes Prinzip zugrunde: Der bei dieser Diät vorgeschriebene Verzicht auf Zucker hat zur Folge, dass relativ wenig Insulin ausgeschüttet wird. Insulin seinerseits bewirkt in größeren Mengen einen geringeren Fettabbau. Da die Insulinausschüttung nun aber eingeschränkt ist, kann das Fett gut abgebaut werden.
Doch die Insulinwerte steigen nicht nur bei Zucker, sondern ebenfalls bei Kartoffeln und Weißbrot an. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang von schlechten Kohlenhydraten. Gute Kohlenhydrate hingegen sind beispielsweise Obst und Vollkornbrot, weil sie weniger Insulin benötigen und dem Fettabbau nicht so sehr im Wege stehen. Selbstverständlich sind auch die guten Kohlenhydrate nur in Maßen aufzunehmen. Ebenfalls reduziert ist der Verzehr von fetthaltigen Nahrungsmitteln.
Positiv hervorzuheben ist die Vollwertigkeit und Ausgewogenheit der Montignac-Methode. Ziel dieser Diät ist es, langfristig erfolgreich abzunehmen und das Gewicht anschließend mittels gesunder Ernährung zu halten.
Doch sollte auch jedem, der sich der Montignac-Methode unterziehen möchte, klar sein, dass er auf Zucker verzichten muss. Möglicherweise führt gerade diese Strenge zu einem problematischen Ergebnis, weil den einen oder anderen abends die unbändige Lust auf Süßigkeiten packt und er über Schokolade und andere, eigentlich verbotene Dinge herfällt.

New-York-Diät: Die New York Diät wurde vom Fitnesstrainer David Kirsch erfunden. Das Diätprogramm ist eine Kombination aus Fitnesstraining und einer proteinreichen Ernährung. Durch diese Diät haben z.B. Heidi Klum und Sarah Connor nach ihren Schwangerschaften ihre gute Figur wieder erreicht. Die Ernährung während der Diät ist eiweißweich, aber fett- und kohlehydratarm. Während der New York Diät wird täglich ein Ausdauer- und Muskeltraining absolviert. Dadurch werden zusätzliche Fettpolster abgebaut und Muskeln aufgebaut. Gemüse, Salat, Fisch und mageres Fleisch dürfen reichlich verzehrt werden. Auf Brot, Nudeln oder Kartoffeln muss jedoch weitgehend verzichtet werden. 2 Mahlzeiten pro Tag können durch einen Protein-Shake ersetzt werden. Mit einer schnellen Gewichtsabnahme von bis zu 6 kg in zwei Wochen kann gerechnet werden.
Nulldiät: Bei der Nulldiät gibt bereits der Name einen eindeutigen Hinweis auf die Methode. Es wird einfach nichts gegessen. Gründe für die Verweigerung jeglicher Nahrungsaufnahme gibt es neben dem Wunsch des Abnehmens viele weitere: Einige wollen ihrem Gott besonders nahe sein und dieses Ziel mittels Meditation ohne weltliche Ablenkung erreichen. Andere wiederum leben nach dem Motto: "Erst wenn du lange auf etwas verzichtest, weißt du, wie gut es eigentlich ist."
Welcher Grund auch immer ausschlaggebend dafür sein mag, sich einer radikalen Nulldiät zu unterziehen, fest steht: Es muss nicht großartig gekocht werden und es ist auch nicht notwendig, umfangreiche Pläne zu studieren und ständig Punkte zu zählen. Aber abgesehen davon, dass die Nulldiät ein großes Maß an Selbstdisziplin voraussetzt, können einige Gefahren lauern. Die Verweigerung von Nahrungsaufnahme kann den Körper schwächen, zu mangelnder Konzentration und unzureichender Vitaminversorgung führen sowie nach Beendigung der Diät einen Heißhunger und somit den gefürchteten Jojo-Effekt bewirken.

Pfundskur: Zahlreiche Diäten haben einen gewichtigen Nachteil: Sie sind recht eintönig und erlegen strenge Verbote auf. Die von Prof. Dr. Volker Pudel entwickelte Pfundskur hingegen soll genau dieses Problem beheben und dabei dennoch zu Erfolgen führen. Entscheidender Unterschied zu zahlreichen anderen Diäten ist zudem, dass die Abnehmewilligen in einen Dialog schriftlicher Art mit Ernährungsberatern eintreten, die das Programm durch Abfragen und individuelle Hinweise begleiten.
Das Ernährungsverhalten soll hier also auf den Prüfstand gestellt werden, weshalb vielleicht auch eher von einer Ernährungsberatung, ja Lebensberatung, als von einer einfachen Diät gesprochen werden kann. Für jeden Teilnehmer an der Pfundskur gibt es allerdings die Möglichkeit, innerhalb eines gewissen Rahmens eigene Akzente zu setzen.
Die Ernährung ist insgesamt fettarm, aber reich an Kohlenhydraten. Darüber hinaus wird die Zufuhr wichtiger Nährstoffe gewährleistet und das Gewichtsproblem langfristig angegangen. Letzteres könnte sich eventuell zum Nachteil entwickeln, denn wer generell schnell aufgibt wird dies vielleicht auch hier tun und so wenig erfolgreich sein.  

Pritkin-Diät: Bei der Pritkin-Diät werden dem Körper vornehmlich Nahrungsmittel wie Kartoffeln, Nudeln und Brot zugeführt. Auf fetthaltige Ernährung (Butter und Käse) sowie auf Fisch und Fleisch sollte vollständig verzichtet werden. Unproblematisch ist der zusätzliche, gelegentliche Genuss von Obst und Gemüse.
Die Zusammenstellung lässt bereits erahnen, welche Schwachstellen die Pritkin-Diät aufweist: So ist beispielsweise die Aufnahme von Fettsäuren stark reduziert und es muss ständig darauf geachtet werden, dass an Eisen und Jod kein Mangel entsteht. Darüber hinaus sind die Mahlzeiten enorm Kalorienreduziert, was möglicherweise zu Nervosität und schwächerem Muskelaufbau führen kann.  

Rohkost-Diät: Obst und Gemüse stehen im Mittelpunkt der Rohkost-Diät. Und, wie der Name schon besagt, natürlich im rohen Zustand. Der Vorteil liegt auf der Hand: In natürlichem Zustand, also vor allem ungekocht, enthalten beispielsweise Möhren recht viel Vitamin. Darüber hinaus spart man sich das aufwendige Kochen und selbstverständlich ist die Fettzunahme bei der Rohkost-Diät reduziert.
Bestimmte Nahrungsmittel fehlen entsprechend auf dem Speiseplan. Dazu gehören Kartoffeln, die roh nicht verzehrt werden sollten, und auch Getreide. Es ist daher bei dieser Diätform darauf zu achten, dass kein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen entsteht. Gleiches gilt für wichtige Fettsäuren. Desweiteren kann der Körper mit Blähungen auf die erhöhte Zufuhr an Ballaststoffen reagieren.

South-Beach-Diät: Die South-Beach-Diät wurde von dem Kardiologen Arthur Agatston entwickelt. Im Grunde genommen handelt es sich um eine Fortentwicklung der Atkins-Diät.
Im Gegensatz zur Atkins-Diät müssen Kohlehydrate nicht grundsätzlich gemieden werden. Nur Lebensmittel mit einem hohen “glykämischen Index” sollten gemieden werden. Die South-Beach-Diät besteht aus drei Phasen. Am strengsten ist die erste Phase, die zwei Wochen dauert. In dieser Phase kann mit einem hohen Gewichtsverlust gerechnet werden. In der zweiten Phase beträgt die Gewichtsreduzierung noch circa 500 bis 1.000 Gramm in der Woche. Diese Phase dauert so lange, bis das Zielgewicht erreicht ist. Die dritte Phase dient der Stabilisierung des Zielgewichtes.
Ein Vorteil der South-Beach-Diät ist, dass während der Diät in der Regel auch die Insulin- und Cholesterinwerte sinken.

Volumetrics-Diät: Die Volumetrics Diät wurde von der Ernährungswissenschaftlerin Barbara Rolls entwickelt. Durch ein großes Volumen der Diätgerichte wird ein starkes Sättigungsgefühl erreicht. Bevorzugt sollten Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte und viel Volumen verzehrt werden. Ideale Lebensmittel sind Obst, Gemüse (Gemüsesuppen mit viel Wasser!) und Salate. Wichtig ist ein hoher Wassergehalt. Dadurch sind die Portionen groß und machen satt, enthalten aber wenig Kalorien. Mit der Volumetrics-Diät kann auf eine gesunde Weise eine Gewichtsabnahme von bis zu 2 kg pro Woche erreicht werden.