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Tipps für Ferien und Ferienplanung
Wenn die Schranken hoch gehen und die Ferien endlich herangekommen sind... sollte man sich gut und gerne ein paar Gedanken vorher machen; um nicht am neuen Ort mit allem improvisieren zu müssen. Doch nicht nur Gedanken ins Blaue hinein, sondern Gedanken, die Papier und Schreibzeug in die Nähe ziehen: die edlen Momente von Ziel und Planung, von Mitteln und Wegen, sollen zu unbeschwerten Stunden führen. Den Horizont erweitern wird gewiss auch eine zwanglose Vorbereitung mit dem PC. Ausgedruckte Karten nehmen nicht viel Platz weg.

Gemüter, Wünsche und Temperamente, so verschieden sie auch sind, man kann immer zu einer kleinen Planung raten, um den Drachen "Ferien" steigen zu lassen. Also, ein Bogen Papier und kleine Listen können praktisch gründlich helfen. Gewusst wo, gewusst wie: eine handvoll Tipps von älteren Semestern - und Leuten am neuen Ort - können die Informationen ergänzen, um die Ferien bewusster zu genießen.

Mit der Ausstattung für die schönen Stunden und Tage des Jahres ist es schon ein bisschen ähnlich wie beim Surfen oder Segeln; wie bei einer Radtour, oder wie bei einer Bergwanderung, was alles in Reich- und Griffweite da sein soll: Was muss dabei sein, was kann dabei sein ? Und das prickelnde Vergnügen beginnt schon da, wo die Liste zusammengestellt wird, und die Gedanken um die Freizeit kreisen. Ungeplant und ohne "kleine Liste" mit Notizen fortzugehen, ist wie bei einer Städte-Besichtigung: wenn man keinen Regenschirm dabei hat, oder keine Regenschutzjacke, kann man schön im Regen stehen (dann ist das Wort für den Regenumhang passend, nämlich eine "Regenkotze").

Ferien, Urlaub ? Damit es nicht so wird, sind die vorherigen Fragen wertvoll. Will ich wandern ? Naturbeobachtungen erleben ? Brauche ich Extra-Schuhe ? Da ist zunächst an die Papiere zu denken, an die "ID", an den Ausweis, an Führerscheine, sowie an einen Krankenkassen-Schein. Wäsche, Handtuch, Socken, Zahnpflege, Shampoo, einen Hut gegen den Sonnenstich ? Bücher, Schreibzeug, Laptop, dazu die Batterien, Handy und Aufladegerät, Adressen ? Hautcreme, Sonnenschutzcreme, Rasierer ? Eine verborgene Gürteltasche für die Geldwerte, EC-Karten ? Nagelschere, Kopfschmerztabletten ? Eine Thermosflasche für Limo, Kaffee oder Tee; Löffel, Messer, Besteck, um von der Gastronomie unabhängiger zu sein ? Ein Musikinstrument ? Ein Fernglas für Stunden in der Natur ? Ein Kompass ? Schreibzeug und Papier ? Einen strapazierfähigen Schlafsack, in den man sich am besten einmal probelegt, was die Maße anbelangt ? Warum nicht ein Fahrrad mitnehmen ? Will ich mein Zubehör in einem selbstgebauten
 Rollcontainer schieben ?

Und sind mehrere Freunde zusammen, oder eine Freundin, so können die Vorfreude und die Vorgedanken gemeinsam wachsen. Ja, was wollen wir gemeinsam machen ? Uns vertragen, erleben, sehen, schauen, stöbern, uns auslaufen, eventuell ein Segelboot chartern ? Eine Gegend unter die Füsse nehmen, und darin bewandert sein ?

Am Ort der Ankunft sind die Eindrücke neu und frisch. Und was braucht es ? Schuhe, die eventuell seitlich perforiert sind, um etwas kühlenden Wind einlassen; einen Stadtplan, Ortskenntnis, und vielleicht gibt es all dies im Tourismusbüro, und noch ein bisschen mehr. Was könnte man anschauen ? Gibt einen Botanischen Garten ? Ein Planetarium ? Einen Flugplatz ? Einen Zoo, ein Gehege ? Aquarien, Terrarien ? Museen über Technik und Kunst ? Gern kann man sich zu den Einheimischen setzen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen, was die Örtlichkeit und die Nachbarorte so alles "drauf haben"; und welche schöne Winkel und Pfade es so gibt, jenseits der Haupt-Rennstrecken...

Tipps für die schöne Ferien, und was machen bei Regen ? Wohin ausweichen ? Gibt es Räume, wie Museen, Büchereien, Bibliotheken, Markthallen, Einkaufspassagen, wo man sich umsonst aufhalten kann ? Wo sind die nächsten Kirchen, wenn draußen der Platzregen schüttet ? Gibt es Gegenden mit Felsen, Höhlen, Felsvorsprüngen, wo man sich im Schlafsack hinrollen kann und darf ? Es soll auch Bauernhöfe geben, auf denen man gegen kleine Gebühr sein Zelt aufstellen kann; oder bei denen man im Schlafsack auf dem Stroh übernachten darf.

Und was gibt es sonst noch Wissenswertes an dem Ort und in der Gegend ? Was war früher in der Gegend, gibt es Schlösser, Ruinen, Burgen, alte Anlagen ? Eine Uni, eine Hochschule, in die ich mal reinschauen will, und in deren Mensa ich mich hineindrücken kann ?

Tipps für frische Energiewolken in den Ferien: und ihr könntet euch denken, dass nicht ein Otto Normalverbraucher sie gibt, sondern wirklich berufene Könner, Kenner und Feinschmecker des Lebens; ob ihr an Mark Twain oder Humboldt, an Goethe denkt oder an den Autor von "Der Herr der Ringe", an John Ronald Tolkien. Was hätten sie gemacht, was hätte sie gereizt ? Welche Pfade würden sie gehen ? Was hätten sie angefangen, geschmeckt und "gewittert" ? Welche kuriosen Hochtalente sind auf diesen Wegen schon gewandert ? Denn kommt man heraus aus dem Alltag, so wird es abenteuerlich und erholsam, wenn man die Nase, die Sinne und die Seelenenergie auf Neues einstellt...

 

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