Frauen leiden
sehr viel öfter unter kalten Füßen als Männer. Grundsätzlich
werden sowohl Hände als auch Füße zuerst kalt, da sie am
schlechtesten durchblutet sind. Je weniger Muskelmasse ein Körper
hat, um so schneller kühlen diese Körperteile aus. Männer
haben in der Regel mehr Muskelmasse.
Gerade im
Winter brauchen Füße eine gute Pflege mit einer sehr
fetthaltigen Creme (das kann ruhig eine preiswerte Sorte sein).
Tragen Sie auf jeden Fall wasserdichte Schuhe, die Sie jedoch am
Arbeitsplatz gegen luftdurchlässige Schuhe austauschen sollten.
Zu Hause tragen Sie am besten dicke warme Socken aus luftdurchlässigem
Material wie z.B. Wolle oder Baumwolle. Im Handel gibt es
spezielle Fußbäder, die die Durchblutung der kalten Füße
anregen. Oft hilft aber auch die häusliche Kräutersammlung
(z.B. ein Rosmarienfußbad). Wechselbäder regen die
Blutzirkulation an (evtl. in Verbindung mit einer Abreibung
durch Eiswürfel). Anschließend die Füße gut abtrocknen, dick
eincremen und warme Socken anziehen. Gut hilft auch eine Fußmassage
mit Olivenöl - oder rollen Sie barfuss einige Minuten über
einen kleinen Ball (z.B. einen Tischtennisball).
Für eine Fußgymnastik
beugen Sie Ihre Zehen weit nach unten und anschließend ziehen
Sie die Zehen stark nach oben ( ca. 20 Mal durchführen). Eine
zweite Übung ist Fußkreisen in beide Richtungen.
Sollten Sie
Mitglied in einem Fitnessstudio sein, das über eine
Rollenmassage verfügt, regt eine Fußmassage an diesem Gerät
die Durchblutung und den Stoffwechsel an.