In Städten und
vor allen Dingen in Großstädten werden Kleingärten (auch
Schrebergärten genannt) bei jungen Familien mit Kindern immer
beliebter. Ein Wohnhaus im Grünen wird für viele junge
Familien immer unerschwinglicher, oder sie wollen und können
sich aus beruflichen Gründen nicht so stark an einen Standort
binden.
Das
durchschnittliche Alter der Kleingärtner beträgt zwar immer
noch ca. 60 Jahre, aber der Altersdurchschnitt geht durch die
Tatsache, dass Kleingärten inzwischen bevorzugt an junge
Familien vergeben werden deutlich nach unten. Die Vorstände der
Kleingartenvereine bemühen sich stark um diese Zielgruppe.
Die Pacht für
einen Kleingarten beträgt meistens inklusive Strom und Wasser
nicht mehr als 300,00 Euro im Jahr. Obwohl die meisten
Kleingartenvereine Wartelisten haben, ist es z.B. in Hamburg in
der Regel kein Problem einen geeigneten Kleingarten zu finden.
Am besten bewirbt man sich persönlich beim Vorstand einer in
der Nähe der Wohnung gelegenen Kleingartenanlage (Informationen
oft auch über das Internet möglich). Fast immer befinden sich
auf den Grundstücken Hütten, die ab ca. 1.000,00 Euro zu
erwerben sind.
Kinder finden
es sehr spannend zu erleben, dass z.B. Radieschen und Kartoffeln
in der Erde wachsen und nicht etwa auf Bäumen und dass aus
einer einzelnen Kartoffel eine große Staude mit vielen neuen
Kartoffeln entsteht. Genauso spannend ist es für Kinder mit
einem Pflanzenbestimmungsbuch durch den Kleingarten zu gehen.
Zur Starthilfe für junge Familien mit Kindern sind im
Fachhandel reichlich gute Bücher erhältlich ( auch zum Thema
Biogarten). Der biologische Anbau wird heute in allen
Kleingartenanlagen gefördert und ist erwünscht.