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Abifahrt nach Kopenhagen
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Das Abi ist fast in der Tasche und es
steht noch nicht fest, wohin die obligatorische Abifahrt gehen soll?
So geht es vielen Oberstufenschülern, und dabei geht es nicht in
erster Linie darum, dass endlich ein Verantwortlicher das Zepter in
die Hand nimmt und mit der konkreten Planung beginnt. Nein, häufig
divergieren die Meinungen der Abiturienten so stark bezüglich des
Reiseziels, dass die Entscheidungsfindung unheimlich zäh verläuft.
Traditionell entwickelt sich ein Wettstreit zweier Lager: Die einen
wollen einfach nur in Sonne an den Strand, die anderen favorisieren
die europäische Großstadt.
Sollte dabei Kopenhagen in die engere
Auswahl kommen, sollten einige Aspekte nicht unberücksichtigt
gelassen werden. Die relativ hohen Aufenthaltskosten beispielsweise:
Zwar lassen sich für die Abifahrt selbst im teuren Dänemark und
sogar in der Hauptstadt günstige
Übernachtungsmöglichkeiten finden, doch auch die Verpflegung will
finanziert sein. Auf das Cafe an der Haupteinkaufsstraße muss
vielleicht verzichtet werden, da sich vermutlich nicht alle
Abiturienten einen Kaffee mit Torte zum Preis von umgerechnet etwa
15 Euro leisten können.
Aber gerade mittags kann man preisgünstig
und qualitativ gut essen: Beispiele sind die Buffets im griechischen
Restaurant "..." und im türkischen "...".
Natürlich sind die Fußgängerzonen Kopenhagens auch gesäumt von
Schnellimbissen, in denen man ebenfalls günstig speisen kann. Wer
sich das deutsche Traditionsgericht Kebap bestellt, wird
feststellen, dass die Qualität des Fleisches um ein vielfaches
höher liegt als in vielen deutschen Dönerbuden.
Neben den
kulinarischen Voraussetzungen wäre noch zu klären, was man denn so
in Kopenhagen unternehmen kann. Da dürfte es kein Problem geben, da
Kopenhagen zu vielen Freizeitaktivitäten einlädt. So kann man auf
der Abifahrt den Tivoli, einen großen - aber kostenpflichtigen -
Freizeitpark besuchen, auf der wohl größten Fußgängerzone
Europas shoppen oder sich in eines der gemütlichen Cafes setzen.
Nachts wird den Besucher Kopenhagens buntes Nachtleben in den Bann
ziehen. Für politisch Interessierte bietet sich darüber hinaus ein
Besuch der Hippie-Kommune Christiania an, die seit mehreren Jahren
besteht und sich innerhalb der dänischen Hauptstadt zur autonomen
Zone entwickelt hat. Einfach nur skurril, eine ganz andere Welt!
Wer
sich für eine Abifahrt nach Kopenhagen entschieden hat, sieht sich
noch vor die Wahl des Verkehrsmittels gestellt. Wegen der hohen
Parkgebühren empfiehlt sich die Anreise per Auto weniger. Besser
ist die Anreise mit dem Bus: Man erspart sich eine Menge Arbeit,
kann gemeinsam reisen und Pauschalangebote inkl. Busfahrt und
Unterkunft können richtig preiswert sein.
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