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Der Palast von Knossos auf Kreta
Der minoische Palast von Knossos liegt in der Nähe der kretischen Hauptstadt Heraklion.
Der Palast wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vom Engländer Sir Arthur Evan ausgegraben. Die von Evans rekonstruierten Gebäude, Säulen und Fresken sind umstritten. Viele Altertums-forscher kritisieren, dass Evans seinen eigenen Vorstellungen einen zu freien Lauf ließ.
Auf dem 22.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsgelände soll es über 1.200 Räume geben. Die Fresken, z.B . von Sportwettbewerben, Dienerfresken, Fresken mit Delphinen und das "Fresko der koketten Damen" sind beeindruckend. Bei den Ausgrabungen wurden unter anderem mächtige Amphoren, Stierkopfvasen, Schmuckstücke und ein Alabasterthron gefunden.
Beeindruckend sind auch der Thronsaal, die Säulenhalle, der Saal der Doppeläxte, das Badezimmer und Megaron der Königin. Leider verwendete Evan bei der Rekonstruktion viel Beton.
Der deutsche Geologe Wunderlich glaubt nicht, dass es sich bei Knossos um eine Palastanlage handelt. Er geht davon aus, dass der angebliche Palast unbewohnbar war und dass es sich in Wirklichkeit um eine große Grabanlage handelt.
 

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