Santorin liegt 100 Kilometer in
nordöstlicher Richtung von Heraklion entfernt. Die Insel ist
71km² groß. Da ein Schiffausflug mit Besichtigungsprogramm
von Kreta nach Santorin nur umständlich privat zu
organisieren ist, empfiehlt sich die Buchung einer
organisierten Ausflugsfahrt.
Der erste Eindruck von Santorin
ist atemberaubend schön. Aus dem Meer steigen die Kraterwände
300 Meter in die Höhe. Leider ist die kleine Insel in der
Hauptsaison oft überlaufen. Die Mehrzahl der Ausflugsschiffe
legen an der Skala an. Mit der Seilbahn ( der Treppenweg
ist sehr beschwerlich) gelangt man hinauf auf die Klippe
zur Stadt Fira. Fira, ein kleiner hübscher Ort mit
verwinkelten Wegen und Treppengassen, ist die Hauptstadt
der Insel. Im Ort laden viele Cafés,
Restaurants und Tavernen zu einer Rast ein.
Auf Santorin gibt es kaum Straßen,
sondern überwiegend Treppen und kleine Wege. Einige
Siedlungen wurden direkt in die Felsen hinein gebaut.
In dem kleinen Ort Oia, direkt
am Kraterrand gelegen, steht das Wahrzeichen Santorins - eine
kleine weiße Kirche mit einem Kuppeldach, das in typisch
griechischem blau angestrichen wurde.
Sehenswert sind auch die
Ausgrabungen einer minoischen Stadt beim Ort Akrotiri.
Auf Santorin befinden sich die
letzten noch tätigen Vulkane des östlichen Mittelmeerraumes.
Der letzte, kleine Vulkanausbruch fand 1950 statt. Aus
einem früheren, großen Vulkan-ausbruch blieb ein riesiger
Wasserkrater ( Caldera) zurück.