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Die spanische Insel Mallorca liegt
im westlichen Mittelmeer und gehört zu den Balearen. Sie ist rund
170km vom spanischen Festland entfernt und liegt zwischen Ibiza und
Menorca. Sie bildet mit weiteren nahe gelegenen Inseln eine eigene
spanische autonome Gemeinschaft. Auf Mallorca liegt auch die
Hauptstadt der Balearen, nämlich Palma. Mit einer Fläche von über
3.600km² ist sie die größte balearische Insel, was sich auch im
Namen „Mallorca“ wiederspiegelt. Der Name leitet sich aus dem
Lateinischen „insula maior“ ab und bedeutet „die größere
Insel“. Mit gut über 800.000 Einwohnern und einer Menge Touristen
jedes Jahr ist Mallorca eine recht stark besiedelte Insel und
beliebtes Touristenziel weltweit. Obwohl Katalanisch und Spanisch
die Amtssprachen der Insel sind, funktioniert die Verständigung auf
Englisch auch sehr gut. Der höchste Punkt der Insel ist die
Erhebung Puig Mayor, die gut besucht ist.
Mallorca besitzt drei weitläufige Naturräume, die allesamt von
Norden nach Süden verlaufen. Nordwestlich der Insel erstreckt sich
das Kettengebirge Sierra de Mallorca mit dem Puig Mayor. Das Gebirge
ist vorwiegend aus verschiedenen Kalkschichten aufgebaut und stark
zerklüftet sowie fällt es sehr steil an der Küste ab. Der
Naturraum Llanura del Centro ist überwiegend eben und wird nur von
kleineren Ebenen durchzogen. Diese Ebene wird bevorzugt für
landwirtschaftliche Zwecke genutzt. An diesen Naturraum grenzen im Süden
die Bucht von Palma und im Norden die Buchten von Alcudia und
Pollensa. Der dritte Naturraum ist die Sierra de Levante, die durch
viele Höhlen bekannt geworden ist und überwiegend aus Kalk
aufgebaut ist.
Der Jahresniederschlag ist auf Mallorca recht durchschnittlich.
Konnten man im Flachland um die 500mm pro Jahr messen, sind es in höheren
Regionen bereits um die 1.200 mm jedes Jahr.
Der Tourismus bringt seit Jahrzehnten das meiste Geld auf die
balearische Insel Mallorca. Daher sind lange Küstenabschnitte mit
großen Hotelanlagen bedeckt. Zudem sind die Landwirtschaft, der
Bergbau und die Fischerei wichtige Wirtschaftszweige. Die
Wichtigkeit der Entsalzung von Meereswasser für die mallorquinische
Wirtschaft hingegen ging in den letzten Jahrzehnten entscheidend zurück.
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