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Klar,
München gilt als Stadt der Biergärten und folglich muss das Wetter
ja über eine lange Zeit des Jahres hinweg freundlich sein. Ein
Blick auf die Wetterstatistik zeigt allerdings, dass das Bild der
sonnigen Stadt mit den warmen Temperaturen etwas zurechtzurücken
ist. Natürlich kann es in München vor allem im Sommer richtig
schön warm werden. So liegen die durchschnittlichen
Höchsttemperaturen in den Sommermonaten Juni, Juli und August bei
angenehmen 21-23 Grad. Nachts hingegen, und das dürfte den einen
oder anderen erstaunen, sacken die Werte auf etwa 12 Grad ab. In
dieser Zeit regnet es pro Monat an 15-16 Tagen durchaus auch mal
etwas heftiger und die Sonne lässt sich im Durchschnitt 7-8
Stunden täglich blicken. Selbst im Winter ist die Zahl der
Regentage in etwa gleich hoch, nur der touristenstarke Oktober weist
lediglich 12 verregnete Tage auf. Die Sonne scheint dann leider aber
auch nur 4 Stunden pro Tag, doch zwischen November und Januar wird
dieser Wert mit gerade einmal zwei mickrigen Sonnenstunden noch
unterboten. Im Mai sind es dann schon wieder akzeptable 6 Stunden.
Ein
kurzer Blick noch auf die Höchsttemperaturen außerhalb des
Sommers: Im Oktober werden 14, im Dezember 3 und im Januar nur 2
Grad erreicht. Dann steigen die Werte wieder allmählich auf 8 Grad
im März und 17 Grad im Mai an. Im kältesten Monat Januar betragen
die Tiefsttemperaturen übrigens -5 Grad.
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