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Für
einen bräunenden Sommerurlaub wird man vermutlich ein anderes
Reiseziel auswählen als ausgerechnet Oslo. Denn richtig kräftig
scheint die Sonne in der norwegischen Hauptstadt nur selten.
Immerhin lässt sie sich aber in den Monaten Mai bis Juli pro Tag
durchschnittlich 7-8 Stunden blicken. Insbesondere im Juli sorgt sie
auch für sehr angenehme Temperaturen. In der Spitze werden etwa 22
Grad erreicht. Die beiden umliegenden Monate Juni und August weisen
mit 20 bzw. 21 Grad nur geringfügig niedrigere Höchsttemperaturen
auf. Doch im Herbst fallen die Werte rapide auf 16 Grad im September
und 9 Grad im Oktober ab. Am kältesten ist der Januar mit
höchstens -2 und mindestens -7 Grad nachts. Auch dies sind
allerdings nur Durchschnittwerte, es kann im Winter durchaus
erheblich kälter werden.
Die
Sonne geizt zu dieser Jahreszeit, sie durchdringt die Wolkendecke
bestenfalls eine Stunde täglich. Und dann kommt auch noch jede
Menge Regen oder Schnee hinzu: Zwischen Dezember und Februar gibt es
pro Monat 15-17 wahre Regentage bzw. Schneetage. Zwischen März und
Mai fällt die Niederschlagswahrscheinlichkeit am geringsten aus:
9-11 verregnete Tage sind es hier. Im Sommer sind es 13-15.
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