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Immobilien in Paris
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Die gute Nachricht zuerst: in Paris
gibt es enorm viele Wohnungen und Häuser, die zum Verkauf stehen oder
zumindest gemietet werden können. Das Problem liegt indes für die
meisten Interessenten schlicht darin, dass die Mieten und Kaufpreise
sowohl im französischen als auch im europäischen Vergleich sehr
hoch sind. Selbst Studenten müssen monatlich mitunter über 1000
Euro berappen, um wenigstens ein Zimmer im Stadtgebiet abzubekommen.
Bei solchen Mietpreisen ist es kaum verwunderlich, dass zum Verkauf
stehende Immobilien für Durchschnittsverdiener nahezu
unerschwinglich sind. Im Durchschnitt müssen pro Quadtratmeter
über 6.000 Euro aufgebracht werden, sofern es sich um eine freie
Altbauwohnung handelt. Selbstverständlich finden sich auch in Paris
Lagen, in denen der Preis um mehr als 1000 Euro niedriger liegt,
doch nach oben scheint die Immobilien-Skala offen zu sein. Die
Quadratmeterpreise können in besonders beliebten Stadtteilen
deutlich über 15.000 Euro liegen.
Was dem in Paris beruflich
Tätigen und natürlich auch dem Paris-Liebhaber generell ein
Ärgernis ist, stellt für den wohlhabenden Investor - und den
Makler - ein Glücksfall dar: Hohe Preise, die jährlich
zuverlässig um mehrere Prozent ansteigen - so jedenfalls war es in
den vergangenen Jahren. Innerhalb der letzten zehn Jahre bis 2007
dürfte sich der Durchschnittspreis für Immobilien in Paris
verdoppelt haben.
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