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Eines sollte dem geneigten
Sylt-Urlauber bereits vor Reiseantritt klar sein: Sylt ist nicht
Mallorca. Zwar hat auch die nordfriesische Insel lange und schöne
Strände zu bieten. Das Wetter kann hingegen nur bedingt mithalten.
Allerdings stellen die Touristen auf Sylt immer wieder voller
Überzeugung fest, dass Regenwetter auf dem schleswig-holsteinischen
Festland noch lange keinen wolkenverhangenen Himmel auf ihrer Insel
bedeuten muss. Betrachtet man die Höchsttemperaturen, so stellt man
fest, dass in keinem Monat des Jahres durchschnittliche Werte von 20
Grad oder gar darüber erreicht werden können. Am wärmsten wird es
in den Monaten Juli und August mit Werten um die 19 Grad. Nachts
kühlt es auf 13-14 Grad ab. In Richtung Winter fallen die
Temperaturen steil ab, so dass die Höchsttemperaturen im Oktober
nur noch bei 12 und im Januar schließlich bei 3 Grad liegen.
Minusgrade sind vor allem nachts sowohl im Januar als auch im
Februar an der Tagesordung.
Im Winter gibt es auf Sylt
übrigens auch die meisten verregneten Tage: Im November wird ein
Spitzenwert von durchschnittlich 16 Regentagen erzielt, im Januar
sind es immerhin noch 12 davon. Im Februar gibt es dann
"Entwarnung" bei "nur" 8 Regentagen.
Die Sonnenscheindauer ist
entsprechend niedrig in der kalten Jahreszeit: An einem
durchschnittlichen Januartag kann man sich 2 Stunden an der Sonne
erfreuen. Der höchste Wert wird im Mai und Juni festgestellt: 8
Stunden Sonnenschein täglich sind durchaus akzeptabel.
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