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Tagesgeld: Risiko
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Wer sich dafür entscheidet, sein Geld
auf einem Tagesgeldkonto zu parken, der muss sich in den meisten
Fällen wenig Gedanken um mögliche Risiken machen. Zum einen sind
die meisten Anbieter in Deutschland Mitglieder im
Einlagensicherungsfonds der Banken, sodass der Tagesgeld-Kunde im
Falle der Insolvenz alle eingezahlten Beträge bis zu einem gewissen
Limit zurückfordern kann.
Anders sieht es bei einigen, vornehmlich
ausländischen Anbietern aus. Hier kann es durchaus vorkommen, dass
lediglich Einlagen bis zu einer gewissen Höhe, meist 20.000 Euro,
garantiert werden. Zudem ist darauf zu achten, ob nicht zusätzlich
noch - wiederum im Falle der Pleite - die Rückerstattung selbst bei
Beträgen unter 20.000 Euro noch um etwa 10% gekürzt wird.
Ein
weiteres, verhältnismäßig kleines Risiko besteht bezüglich der
termingerechten Auszahlung. Wer sein Tagesgeld online verwaltet,
kann sich dies in der Regel zwar aufgrund der vereinbarten
täglichen Verfügbarkeit jederzeit auszahlen lassen. Jedoch ist zu
berücksichtigen, dass dann noch einige Tage vergehen können, bis
das Geld auf dem Referenzkonto sichtbar oder gar verfügbar ist.
Unter Umständen kann so ein Zahlungsverzug entstehen, wenn
beispielsweise sofort Rechnungen über das Referenzkonto beglichen
werden müssen. Grundsätzlich kann beim Tagesgeld jedoch von einem
relativ geringen Risiko gesprochen werden.
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