La Gomera kann von Los
Cristianos auf Teneriffa aus mit Fähren erreicht werden.
Die fast kreisrunde Insel La
Gomera ist 370 qkm groß und damit die zweitkleinste Insel
der Kanaren. Die Hauptstadt der Insel ist San Sebastian de
la Gomera. La Gomera ist die am stärksten zerklüftete
kanarische Insel. Das Straßennetz wurde in der letzten Zeit
gut ausgebaut. Die Insel wirkt noch sehr ursprünglich.
Im kühleren und feuchteren
Norden der Insel wird weiterhin Landwirtschaft
betrieben. Leider gibt es jedoch auch ausgestorbene Dörfer.
Der Nationalpark Garajonay, der zum
UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde, lockt Wanderer
besonders mit seinem dschungelartigen, märchenhaften
Lorbeerwäldern (Laurisilva). La Gomera ist bekannt für
seine Dattelpalmen. Aus dem Saft der Palmen wird der süße
Sirup " Miel de Palma" gewonnen.
Der Süden der Insel ist sehr
viel trockener, teilweise herrscht sogar andauernde Dürre.
Badeurlauber zieht es vor
allen Dingen zu den Orten Playa de Santiago und in das
Gebiet um das Valle Gran Rey. Hier findet der Urlauber
Restaurants, Bars, Diskotheken und Sandstrände (mit dunklem
Sand).
In der Hauptstadt San
Sebastian de la Gomera geht es relativ lebhaft zu. Hier
locken Bars, Restaurants, Geschäfte und eine kleine
Promenade. Auch kleinere Sandstrände sind vorhanden. Auf dem
Hauptplatz findet zweimal wöchentlich ein Wochenmarkt
statt. Sehenswert sind der alte Wehrturm und die Pfarrkirche
aus dem 17. Jahrhundert.