Das Seeheilbad Heringsdorf auf
der Ostseeinsel Usedom ist eines der sogenannten Kaiserbäder.
Heringsdorf war ursprünglich ein kleines Fischerdorf, wurde
jedoch bereits 1879 zum Seebad erklärt. Die längste Seebrücke
Kontinentaleuropas (508 Meter lang) befindet sich hier. Die
Seebrücke verfügt am Brückenanfang über ein Center mit
zahlreichen kleinen Geschäften, Restaurants, Cafés und
einem Kino. Am Ende der Brücke wurde ein Restaurant mit
vielen Außenplätzen errichtet. Von der Brücke des
Seeheilbades Heringsdorf aus besteht die Möglichkeit,
diverse Schiffsausflüge zu unternehmen. So sind zum
Beispiel Schiffsausflüge nach Ahlbeck, Bansin, Koserow,
Zinnowitz, Swinemünde (Polen) und Misdroy (Insel
Wollin-Polen) möglich.
Die vielen, im sogenannten Bäderstiel
errichteten Gebäude geben Heringsdorf eine mondänen
Charakter.
Eine Strandpromenade
verbindet Heringsdorf mit den Urlaubsorten Ahlbeck und
Bansin. die Promenade ist insgesamt 8,5 Kilometer lang. Der
Strand vor Heringsdorf ist hell, feinsandig und breit. Von
Heringsdorf aus können kilometerlange Strandspaziergänge,
sowohl in Richtung Bansin, als auch in Richtung Ahlbek (bis
nach Swinemünde - Polen) unternommen werden.
Heringsdorf ist Haltestelle der
Bäderbahn (UBB), die Stralsund mit Swinemünde (Polen)
verbindet. Unterwegs hält die Bahn an vielen Haltestellen,
zum Beispiel in Greifswald, Wolgast, Zinnowitz, Koserow usw.
Dadurch können problemlos viele Ausflüge ohne Auto
unternommen werden.
Im Ort und an der Standpromenade
Heringsdorfs gibt es eine große Anzahl Restaurants und Cafés.