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ganze Jahr betrachtet gibt es in Wien enorme Temperaturunterschiede.
Während man im Sommer mit Höchstwerten von deutlich über 20 Grad
im Schatten (August: 25 Grad) rechnen kann, zeigt das Thermometer im
kältesten Monat Januar im Durchschnitt gerade mal ein mickriges
Grad an. Nachts sinken die Werte hier sogar deutlich unter 0 Grad.
Die Temperaturdifferenz zwischen Winter und Sommer lässt sich nur
mit einem rapiden Anstieg Monat für Monat bewältigen: So liegen
die Höchsttemperaturen im Februar bei 3, im März bei 8, im April
bei 15 und im Mai schon bei milden 19 Grad. Nach dem Sommer sinken
die Werte wieder entsprechend schnell ab, so dass bereits der
Oktober nur noch 14 Grad aufweist. Nachts ist es übrigens selbst in
den Sommermonaten nicht besonders warm, bestenfalls 15 Grad können
erwartet werden.
Über
mangelnden Regen können sich die Wiener kaum beklagen, denn in fast
jedem Monat regnet es an mindestens 13 Tagen. Eine Ausnahme stellt
der September mit lediglich 10 Regentagen dar. Die Sonne lässt sich
zwischen Mai und August mindestens acht Stunden täglich blicken, in
den Monaten November, Dezember und Januar geizt sie mit wärmenden
Sonnenstrahlen und durchdringt die Wolkendecke pro Tag höchstens
zwei Stunden.
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