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Zecken übertragen
Krankheiten
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Grundsätzlich
können Zecken durch das Anzapfen des Blutkreislaufs sowohl Viren
als auch Bakterien und Einzeller übertragen. Im Fokus des
medizinischen Interesses stehen dabei vier gefährliche
Krankheitserreger. Die bekannteste Krankheit dürfte dabei die so
genannten Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) sein. Dabei handelt
es sich um eine Hirnhautentzündung, die zu Lähmungen, Hirnschädigungen
und Veränderungen der Psyche führen kann. Gleiches gilt für die
Lyme-Borreliose. Von FSME ist insbesondere Bayern betroffen. Deshalb
weist das Bayerische Landesamt für Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit zahlreiche Regionen als Risikogebiete aus.
Dazu gehören Passau, Aschaffenburg, Coburg, Neumarkt/Oberpfalz, der
Süden des Bayerischen Waldes, die Ufer von Inn, Rott, Isar ab
Landshut, Donau ab Regensburg, Vilz und Altmühl. Neben den beiden
genannten Krankheiten können Zecken auch die Ehrlichiose übertragen.
Die Ehrlichiose-Bakterien greifen die Blut-Abwehrzellen an. Die
Folgen sind Schmerzen (Kopf, Rücken, Muskeln), Fieber und Erbrechen
bzw. Übelkeit. Gliederschmerzen verursachen hingegen die seltenen
Babesien. Babesiose kann zugleich die Funktion der Niere beeinträchtigen.
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